Seit Frühjahr diskutieren wir die Forderungen, im Oktober geht es an den Verhandlungstisch und zur Not verleihen wir diesen im November auf der Straße Nachdruck.
Eine Entgeltforderung wird stehen — und sie wird nicht ohne Auseinandersetzung durchzusetzen sein.
Nicht am grünen Tisch entstanden — erkämpft. Von Metallerinnen und Metallern, die Haltung gezeigt, Druck gemacht und zusammengehalten haben.
Aktuelles Flugblatt zur Tarifrunde 2026. Als PDF — digital weiterleiten oder drucken und weitergeben.
Ein paar stimmungsvolle Aufnahmen von Warnstreiks, von Kundgebungen, aus den Betrieben — tolle Aktionen der letzten Tarifrunden.



















Einzelne Arbeitgebervertreter bringen seit Jahresbeginn eine Nullrunde ins Spiel. Gleichzeitig wird die wirtschaftliche Lage genutzt, um Stellenabbau, Verlagerungen und Angriffe auf soziale Errungenschaften zu rechtfertigen.
Eine Nullrunde wäre Reallohnverlust. Sie wäre weder ökonomisch vernünftig noch industriepolitisch sinnvoll. Tarifentgelte sichern Einkommen — und stützen Nachfrage und private Investitionen.
Klar ist: Die Kaufkraft der Beschäftigten bleibt eine zentrale Stütze der Konjunktur. Die Entgelte müssen mit dieser Entwicklung Schritt halten.
Tarifpolitik kann viel leisten — politische Versäumnisse aber nicht ersetzen. Wir setzen klare Forderungen dagegen, führen Gespräche auf allen Ebenen und bauen Bündnisse.
Kleine und mittlere Einkommen brauchen endlich eine echte steuerliche Entlastung. Wer arbeitet, muss sich das Leben leisten können. Sehr hohe Einkommen und gigantische Vermögen müssen stärker zur Finanzierung des Gemeinwesens beitragen.
Verlässliche und bezahlbare Energiepreise sichern Investitionen, Innovationen und gute Arbeitsplätze. Was wir brauchen: 5 Cent all inclusive — langfristig, praxistauglich, unbürokratisch.
Verbindlicher Local Content statt Abhängigkeit vom billigsten Standort. Klare politische Leitplanken für Wertschöpfung im Land, gesicherte industrielle Kompetenzen, weniger strategische Abhängigkeiten.
Steuergeld an klare Bedingungen binden: Beschäftigung sichern, Standorte erhalten, in Zukunft investieren. Keine Fördermittel für Unternehmen, die parallel Jobs abbauen oder Verlagerungen vorbereiten.
Schluss mit Versuchen, die Last auf die Beschäftigten abzuwälzen. Konjunktur stärken: ja. Sozialstaat rasieren: nein. Gerade in unruhigen Zeiten braucht es Verlässlichkeit — keine Demontage.
Tarifverträge entstehen nicht von allein. Sie werden erkämpft — von denen, die organisiert sind. Was du davon hast, wenn du dabei bist:
Was am Verhandlungstisch erkämpft wird, gilt rechtssicher nur für Mitglieder. Mehr Geld, geregelte Arbeitszeit, planbare Zukunft — alles tariflich abgesichert.
Wer streikt, hat Lohnausfall. Mitglieder bekommen Streikgeld aus der Streikkasse — Solidarität ist hier nicht nur Wort, sondern Auszahlung.
Kündigung, Streit ums Gehalt, Arbeitsunfall: Du bekommst Beratung — und im Ernstfall vertritt dich die IG Metall vor dem Arbeitsgericht. Ohne Anwaltskosten.
Vom Bewerbungstraining bis zum Tarifrecht-Seminar: kostenfreie Bildungsangebote für Mitglieder — meist auch mit Freistellung über das Bildungsurlaubsgesetz.
2,1 Millionen Mitglieder. Über 600.000 Beschäftigte bei den Warnstreiks 2024. Allein wirst du verhandelt. Gemeinsam verhandeln wir.
Der Beitrag beträgt 1 % vom Brutto. Für Auszubildende und Studierende deutlich weniger. Beitragsrechner und Beitritt unter igmetall.de.
Ohne den Einsatz der Beschäftigten, ohne Warnstreiks, ohne Solidarität in den Betrieben hätte es 2024 keinen Abschluss gegeben. Auch 2026 wird es auf uns alle ankommen.