Live · 27. Oktober Updates aus den Verhandlungen:

Tarifgebiet Niedersachsen · Hannover

2. Verhandlung · ohne Ergebnis

Magere Offerte, lange Wunschliste — Metallarbeitgeber in Niedersachsen provozieren vermeidbare Warnstreiks ab 1. November.

Zu spät, zu niedrig, zu lang: Das Arbeitgeberangebot in der zweiten Verhandlung läuft auf eine massive Minusrunde hinaus.

Hannover, 27. Oktober 2026. Die zweite Tarifverhandlung für die niedersächsische Metall- und Elektroindustrie endet ohne Ergebnis.

NiedersachsenMetall legt erstmals in der laufenden Tarifrunde ein Angebot vor. Es bleibt deutlich hinter den Erwartungen und Bedürfnissen der Beschäftigten zurück. Ab dem 1. November sind Warnstreiks unausweichlich.

Das Angebot der Arbeitgeber ruht auf zwei schmalen Säulen. Im Juli 2027 soll es eine Einmalzahlung geben. Sie soll 1 Prozent des durchschnittlichen Jahresbruttos im Tarifgebiet betragen, nach Rechnung der Arbeitgeber rund 660 Euro brutto.

Eine dauerhafte Erhöhung der Entgelttabellen um 1,3 Prozent soll erst zum 1. Juli 2028 folgen. Der Tarifvertrag soll 26 Monate laufen, bis Ende Dezember 2028.

Die Rechnung fällt ernüchternd aus. Die einzige dauerhafte Erhöhung greift erst im 21. Monat der Laufzeit. Allein die Inflationsrate in Niedersachsen lag im September mit 3,3 Prozent mehr als doppelt so hoch.

Bis zur Einmalzahlung vergehen rund acht Monate ohne jedes Plus. Und selbst diese steht unter Vorbehalt: Betriebe sollen nach den Regeln der automatischen Differenzierung davon abweichen können.

„Die Arbeitgeber haben sich bewegt, allerdings in Trippelschritten", sagt Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

„Das Angebot ist viel zu niedrig und läuft zu lang. Die Erhöhung kommt viel zu spät. Eine Einmalzahlung unter Vorbehalt und 1,3 Prozent im Sommer 2028: Damit verhöhnen die Arbeitgeber die Leistung ihrer Belegschaften. Wer Leistung, Wandel und Zukunft einfordert, muss auch in die Menschen investieren, die diesen Wandel täglich tragen."
Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall und Verhandlungsführer Niedersachsen
„Unterm Strich ist dieses Angebot eine knallharte Minusrunde. Es gleicht die Preissteigerungen nicht einmal im Ansatz aus. Damit schadet es auch der Wirtschaft. Die Wirtschaftsinstitute setzen für den Aufschwung auf den privaten Konsum. Wer die Kaufkraft beschneidet, würgt genau diesen Motor ab."
Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall und Verhandlungsführer Niedersachsen

Hinzu kommt die Laufzeit. Mit einem Vertrag bis Ende 2028 sollen die Beschäftigten über Jahre an den Kosten der Krise beteiligt werden. Einen fairen Anteil an einer künftigen wirtschaftlichen Erholung garantiert ihnen das Angebot nicht.

Was die Arbeitgeber bieten

  • Einmalzahlung Mitte 2027: 1 Prozent des durchschnittlichen Jahresbruttos je Tarifgebiet, nach Arbeitgeberangaben rund 660 Euro. Automatisch differenzierbar, also nicht für alle sicher, im Juli 2027.
  • Tabellenerhöhung: 1,3 Prozent zum 1. Juli 2028.
  • Laufzeit: 26 Monate bis Ende Dezember 2028.

Was die Arbeitgeber verlangen

  • Mehr Differenzierung: Die automatische Differenzierung soll ausgeweitet und auf Dauer gestellt werden.
  • Krankenstände: Eine tarifliche Verpflichtung zu Gesprächen über Krankenstände und Maßnahmen zur Senkung der Krankheitskosten.
  • Künstliche Intelligenz: Eine tarifliche Verpflichtung zu Gesprächen über den Einsatz von KI.
„Die Wunschliste der Arbeitgeber ist lang, ihr Angebot ist karg. Im Gegenzug für wenig verlangen sie mehr Ausnahmen und neue Pflichten. Dieses Missverhältnis werden wir nicht unterschreiben."
Thorsten Gröger, Verhandlungsführer der IG Metall

Kostendebatte statt Zukunftsperspektive

Auffällig ist, was im Angebot fehlt. In der Öffentlichkeit betonen die Arbeitgeber die Herausforderungen der Transformation.

Ihr Angebot bleibt dagegen weitgehend frei von Zukunftsperspektiven. Zu Investitionen, Produktstrategien, Qualifizierung und Beschäftigungssicherung findet sich darin praktisch nichts Konkretes. Zur tariflichen Gewinnbeteiligung schweigen die Arbeitgeber ganz.

„Die Arbeitgeber führen eine reine Kostendebatte. Die Beschäftigten erwarten Antworten auf die Zukunft ihrer Arbeitsplätze und Standorte. Investitionen in Innovation, Qualifizierung und sichere Arbeit lassen sich nicht über Reallohnverluste finanzieren. Wer die Beschäftigten als Partner der Transformation sieht, muss sie am Erfolg beteiligen und nicht nur an den Risiken."
Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall

Differenzierung: Aus der Ausnahme soll die Regel werden

Besonders schwer wiegt der Vorstoß zur Differenzierung. Sie erlaubt Betrieben in wirtschaftlicher Bedrängnis schon heute, nach festen Regeln von tariflichen Zahlungen abzuweichen.

Die Arbeitgeber wollen dieses Instrument nun breiter anlegen und dauerhaft verankern.

„Die Differenzierung ist als Notausgang für Betriebe in echter Not gedacht. Die Arbeitgeber wollen daraus ein Hauptportal machen. Das höhlt den Flächentarif von innen aus!"
Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall

Krankenstände: Erzählung und Wirklichkeit

Auch der Ruf nach Gesprächen über Krankenstände stößt auf deutlichen Widerspruch. Die Arbeitgeber zeichnen das Bild von Belegschaften, die sich allzu leicht krankmelden. Die Zahlen zeichnen ein anderes Bild.

Der Krankenstand sinkt: In Niedersachsen lag er im ersten Halbjahr 2026 nach Auswertung der DAK bei 5,5 Prozent, 0,2 Punkte unter dem Vorjahreswert.

Der Anstieg der vergangenen Jahre ist zu einem guten Teil ein Effekt der Statistik. Seit 2022 erfasst die elektronische Krankschreibung vor allem kurze Erkrankungen vollständiger als früher. Nach einer Modellrechnung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK liegen die Fehltage dadurch um rund 2,5 Tage höher, das sind mehr als 10 Prozent.

Dabei hat die IG Metall den Arbeitgebern längst ein Gesprächsangebot gemacht. Bereits Anfang des Jahres stellte sie die Initiative für Arbeit und Aufschwung vor. Kaum ein Arbeitgeber hat seither ernsthaftes Interesse gezeigt, sich mit der Gesundheit der Beschäftigten auseinanderzusetzen.

„Die Arbeitgeber jagen einem Phantom hinterher. Die Krankenstände sinken. Wo Menschen länger ausfallen, sind es zunehmend psychische Belastungen. Statt mit uns über gesunde Arbeit zu reden, stimmen die Arbeitgeber in das Lied von den faulen und kranken Beschäftigten ein. Wer krank ist, gehört ins Bett und nicht auf die Tagesordnung einer Tarifverhandlung."
Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall

Über künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeit spricht die IG Metall seit Langem und mit großem Ernst. Dafür braucht es Mitbestimmung, Qualifizierung und klare Regeln. Als Tauschware für ein dürftiges Entgeltangebot taugt dieses Thema nicht.

Was die IG Metall erreichen will

Die Gewerkschaft geht mit einem geschlossenen Paket in diese Runde. Es verbindet die Entgeltfrage mit der Zukunft der Arbeitsplätze. Folgende Ziele will die IG Metall in der laufenden Tarifrunde voranbringen:

  • Mehr Geld: 5 Prozent mehr Entgelt und Ausbildungsvergütung bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
  • Soziale Komponente: Untere Entgeltgruppen sollen überproportional profitieren. Sie geben den größten Teil ihres Einkommens für Wohnen, Energie und Lebensmittel aus.
  • Sichere Arbeitsplätze: Die tariflichen Instrumente zur Beschäftigungs- und Standortsicherung gehören auf den Prüfstand. Wo sie der Transformation nicht mehr gewachsen sind, will die IG Metall sie weiterentwickeln.
  • Anteil am Erfolg: Beschäftigte in wirtschaftlich starken Betrieben sollen über eine tarifliche Gewinnbeteiligung an der positiven Entwicklung teilhaben.
„Die Branche entwickelt sich uneinheitlich. Das bestreitet niemand. Wo Betriebe kämpfen, sichern wir Arbeit. Wo Betriebe verdienen, sollen die Menschen teilhaben. Ein pauschales Weniger für alle ist darauf keine Antwort."
Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall

Am 31. Oktober endet die Friedenspflicht. Ab dem 1. November ruft die IG Metall die Beschäftigten in Niedersachsen zu Warnstreiks auf.

„Die Beschäftigten nehmen sehr genau wahr, wie gerade mit ihnen umgegangen wird. Das werden sie ab dem 1. November auf der Straße zeigen. Wie lange und wie hart dieser Konflikt wird, liegt allein in den Händen der Arbeitgeber. Mit einem tragfähigen Angebot und ohne überzogene Gegenforderungen können sie ihn abkürzen."
Thorsten Gröger, Verhandlungsführer der IG Metall

Thorsten Gröger · Bezirksleiter der IG Metall und Verhandlungsführer Tarifgebiet Niedersachsen · 27. Oktober 2026 · Kontakt: bezirk.nieder-sachsen-anhalt@igmetall.de

Tarifgebiet Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim · Osnabrück

1. Verhandlung beendet

Verhandlungsstart im Tarifgebiet Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim: Metall-Arbeitgeber ohne Angebot.

Osnabrück, 8. Oktober 2026. Die Metall- und Elektroindustrie im Westen Niedersachsens hat ihre Tarifverhandlungen ohne jede Annäherung begonnen. Im Tarifgebiet Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim wiesen die Arbeitgeber die Forderung der IG Metall grundsätzlich zurück. Einen eigenen Gegenentwurf blieben sie schuldig.

Die IG Metall fordert fünf Prozent mehr Entgelt für Beschäftigte und Auszubildende bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Diese Forderung ist das Ergebnis einer nüchternen Abwägung. Sie erkennt die wirtschaftliche Verfassung der Branche ebenso wie die Entwicklung der Kaufkraft und eine Teuerung, die sich in den Haushalten der Beschäftigten längst dauerhaft niedergeschlagen hat.

„Wer an einen Verhandlungstisch kommt, sollte mehr mitbringen als ein Nein. Wir haben eingehend dargelegt, weshalb unsere Forderung wirtschaftlich vertretbar und sozial geboten ist. Eine Erwiderung in der Sache steht bis heute aus. Zum Auftakt einer Tarifrunde mag dies gängige Praxis sein, als Grundlage ernsthafter Verhandlungen genügt es nicht. Bis zur zweiten Runde müssen die Arbeitgeber Farbe bekennen."
Markus Wente, Verhandlungsführer der IG Metall für das Tarifgebiet Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim
„Unsere Region verdankt ihre industrielle Stärke den Menschen, die in den Werkhallen und Büros Tag für Tag herausragende Arbeit leisten. Sie haben die Umbrüche der vergangenen Jahre nicht bloß hingenommen, sie haben sie mit Sachverstand und Ausdauer gestaltet. Zugleich erfahren sie Monat für Monat, wie stark die Kosten für Wohnen, Energie und Lebensmittel gestiegen sind. Wer diese Leistung ernsthaft würdigen will, muss ihr auch in den Entgelten angemessen Ausdruck verleihen."
Stephan Soldanski, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Osnabrück

Dass die wirtschaftliche Lage innerhalb der Branche erheblich auseinanderfällt, stellt die IG Metall keineswegs in Abrede. Unternehmen, die mit verhaltener Nachfrage, tiefgreifendem Strukturwandel oder hohem Investitionsbedarf ringen, stehen Betrieben mit gefestigter Geschäftslage und guter Auslastung gegenüber. Wo ein Unternehmen nachweislich in Bedrängnis geraten ist, bietet der Tarifvertrag entsprechende Lösungen. Eine allgemeine Zurückhaltung bei den Entgelten lässt sich aus einzelnen Krisenfällen jedoch nicht herleiten.

„Eine allgemeine Krisenrhetorik von Arbeitgeberseite wird der Unterschiedlichkeit der Branche nicht gerecht. Es brennt weder überall lichterloh noch wachsen die Bäume überall in den Himmel. Die Wahrheit liegt in der Mitte — und gehört auf den Verhandlungstisch!"
Stephan Soldanski, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Osnabrück

Mit Blick auf die Region hebt die IG Metall zudem einen Gesichtspunkt hervor, der in der Debatte um Kosten häufig untergeht. Wettbewerbsfähigkeit gründet auf Investitionen, Innovationskraft und qualifizierten Fachkräften — und um eben diese Fachkräfte und den Nachwuchs wird der Wettbewerb härter. Betriebe, die angemessen bezahlen, sichern damit ihre eigene Zukunft. Zugleich fließt jeder zusätzliche Euro in den Taschen der Beschäftigten zu einem guten Teil in Handel, Handwerk und Dienstleistungen vor Ort zurück.

Das Tarifgebiet verhandelt eigenständig, ist jedoch wie Niedersachsen und Sachsen-Anhalt in den gemeinsamen Rahmen der bundesweiten Tarifrunde eingebunden. Die zweite Verhandlungsrunde ist für den 30. Oktober anberaumt. Am 31. Oktober 2026 endet die Friedenspflicht, vom 1. November an sind Warnstreiks möglich.

„Wir haben den Arbeitgebern die Hand gereicht und streben eine Einigung am Verhandlungstisch an. Ob sie diese Hand ergreifen, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Lassen sie die Frist bis zum Ende der Friedenspflicht ungenutzt verstreichen, werden die Beschäftigten ihren Erwartungen selbst Nachdruck verleihen."
Markus Wente, Verhandlungsführer der IG Metall für das Tarifgebiet Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim

Markus Wente · Verhandlungsführer der IG Metall · und Stephan Soldanski · Erster Bevollmächtigter der IG Metall Osnabrück · 8. Oktober 2026 · Kontakt: bezirk.nieder-sachsen-anhalt@igmetall.de

Tarifgebiet Sachsen-Anhalt · Barleben

1. Verhandlung beendet

Tarifauftakt in Sachsen-Anhalt: Arbeitgeberseite liefert Ablehnung und bleibt Antworten schuldig.

Barleben, 8. Oktober 2026. Auch in Sachsen-Anhalt hat die erste Verhandlungsrunde der Metall- und Elektroindustrie keine substanzielle Bewegung gebracht. Der Forderung der IG Metall setzten die Arbeitgeber eine pauschale Absage entgegen, ohne eigene Vorstellungen zu benennen.

Die IG Metall hatte ihre Forderung nach fünf Prozent mehr Entgelt für Beschäftigte und Auszubildende bei einer Laufzeit von zwölf Monaten eingehend begründet. Sie stützte sich dabei auf die wirtschaftliche Verfassung der Branche ebenso wie auf die Entwicklung der Kaufkraft und die spürbar gestiegenen Lebenshaltungskosten. Die Arbeitgeberseite ging auf diese Argumente nicht ein und ließ auch keinen eigenen tarifpolitischen Ansatz für die kommenden Gespräche erkennen.

„Wir verschließen die Augen nicht vor den Herausforderungen, denen sich einige Unternehmen gegenübersehen. Eine schwierige wirtschaftliche Lage enthebt jedoch niemanden der Pflicht, sich mit den Erwartungen der Beschäftigten auseinanderzusetzen. Eben diese Auseinandersetzung steht nach dem heutigen Tag noch aus."
Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall und Verhandlungsführer Sachsen-Anhalt

Die Beschäftigten hätten in den vergangenen Jahren viel geschultert, betonte Gröger: Sie haben Produktion und Prozesse an neue Bedingungen angepasst, Flexibilität ermöglicht und industrielle Wertschöpfung auch unter widrigen Umständen gesichert. Zugleich ist das Preisniveau dauerhaft gestiegen. Eine verantwortungsvolle Tarifpolitik muss beidem gerecht werden.

Dass die wirtschaftliche Lage in der Branche auseinanderklafft, bestreitet die IG Metall nicht. Unternehmen unter erheblichem strukturellem oder konjunkturellem Druck stehen Betrieben mit solider und teils sehr guter Auslastung und echten Spielräumen gegenüber. Eine seriöse Tarifpolitik nimmt diese Unterschiede ernst. Sie darf daraus aber keinen Automatismus ableiten, der wirtschaftliche Unsicherheit allein auf die Einkommen der Beschäftigten abwälzt.

„Wer über Wettbewerbsfähigkeit spricht, darf den Blick nicht auf Arbeitskosten verengen. Industrielle Zukunft erwächst aus Investitionen, Innovation, Produktivität und qualifizierten Fachkräften. Die entscheidende Frage lautet deshalb, wie Wertschöpfung und gute Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt dauerhaft gesichert werden können. Mit immer billigerer Arbeit lässt sie sich nicht beantworten."
Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall und Verhandlungsführer Sachsen-Anhalt

Bis zur zweiten Verhandlungsrunde am 29. Oktober erwartet die IG Metall von den Arbeitgebern, ihre Position zu konkretisieren und eigene Vorstellungen für einen tariflichen Ausgleich vorzulegen. In den Tarifgesprächen will die IG Metall eine soziale Komponente im Tarifergebnis verankern, um untere Entgeltgruppen überproportional zu berücksichtigen. Ferner will die Gewerkschaft das Thema der Beschäftigungssicherung mit der Arbeitgeberseite besprechen.

„Unser Ziel bleibt eine Verständigung am Verhandlungstisch. Dazu bedarf es auch auf Arbeitgeberseite die Bereitschaft, Interessen auszugleichen und Verantwortung zu übernehmen. Wir bringen diese Bereitschaft mit. Nun ist es an den Arbeitgebern zu zeigen, dass auch sie diese Tarifrunde gestalten wollen."
Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall und Verhandlungsführer Sachsen-Anhalt

Am 31. Oktober 2026 endet die Friedenspflicht, vom 1. November an sind Warnstreiks möglich. Die verbleibenden Wochen wird die IG Metall nutzen, um die Beschäftigten über den Verhandlungsstand zu unterrichten und die weiteren Schritte vorzubereiten.

Thorsten Gröger · Bezirksleiter der IG Metall und Verhandlungsführer Tarifgebiet Sachsen-Anhalt · 8. Oktober 2026 · Kontakt: bezirk.nieder-sachsen-anhalt@igmetall.de

Alarm Die Arbeitgeber haben in der zweiten Verhandlungsrunde kein tragfähiges Angebot vorgelegt. Ab dem 1. November sind Warnstreiks in den Betrieben notwendig — die Friedenspflicht endet am 31. Oktober.
Tarifrunde 2026 · Metall- und Elektroindustrie
im IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Zusammen
mehr erreichen!

Warnstreiks beginnen
1. November 2026
Die Friedenspflicht endet am 31. Oktober. Ab dem 1. November ruft die IG Metall die Beschäftigten zu Warnstreiks in den Betrieben auf.
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Tage
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Stunden
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Minuten
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Sekunden
Was jetzt passiert
Zeitplan

Unsere Forderung steht, jetzt geht's in die Verhandlungen!

5 Prozent mehr Entgelt haben wir gemeinsam in der Tarifkommission als Forderung beschlossen. Nun gilt es: Diese Forderung am Verhandlungstisch durchsetzen!

  1. 1
    Frühjahr → Sommer
    Tarifkommissionen debattieren Forderungen
    In unseren Tarifgebieten haben die gewählten Tarifkommissionsmitglieder regelmäßig diskutiert.
  2. 2
    22. September
    Tarifkommissionen beschließen Forderung
    Einstimmig: 5 Prozent mehr Entgelt für Beschäftigte und Auszubildende bei 12 Monaten Laufzeit — plus soziale Komponente.
  3. 3
    8. Oktober
    Start der Tarifverhandlungen
    10 Uhr in Hannover, am Nachmittag in Osnabrück und Barleben — die drei Tarifgebiete des Bezirks setzen sich mit den Arbeitgebern an den Tisch.
  4. 4
    27. · 29. · 30. Oktober
    Zweite Verhandlungsrunde in den drei Tarifgebieten
    27. Oktober Niedersachsen · 29. Oktober Sachsen-Anhalt · 30. Oktober Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim — die Arbeitgeber müssen Farbe bekennen.
  5. 5
    31. Okt. → 1. Nov.
    Ende der Friedenspflicht — Warnstreiks möglich
    Mit Ablauf der Entgelttarifverträge endet die Friedenspflicht. Wenn die Arbeitgeber mauern, kann ab dem 1. November die Arbeit niedergelegt und der Druck erhöht werden.
Tarif-Ticker · Live

Aktuell.

27. Oktober 2026neu
Viertes Flugblatt: Ab 1. November — Warnstreiks! Weil wir zählen.

Zum Mitnehmen in den Betrieb: Bilanz der zweiten Verhandlung, Faktencheck zum Arbeitgeber-„Angebötchen" und die Mobilisierung für die Warnstreiks ab 1. November.

Thorsten Gröger: „Eine Einmalzahlung unter Vorbehalt und 1,3 Prozent im Sommer 2028 sind eine Minusrunde mit Ansage."

Bezirk · PDF · Ausgabe 4
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27. Oktober 2026
Niedersachsen: Magere Offerte, lange Wunschliste — Warnstreiks ab 1. November

Das Angebot von NiedersachsenMetall:

  • 1 % Einmalzahlung im Juli 2027 (ca. 660 €, unter Vorbehalt der Differenzierung)
  • 1,3 % Tabellenerhöhung erst zum 1. Juli 2028
  • Laufzeit 26 Monate bis Ende Dezember 2028

Dazu verlangen die Arbeitgeber: mehr Differenzierung, Gespräche über Krankenstände und KI — als Gegenleistung für ein dürftiges Angebot.

Konsequenz: Die IG Metall ruft die Beschäftigten in Niedersachsen ab 1. November zu Warnstreiks auf.

→ Zur Minusrunde-Übersicht

Hannover · Tarifgebiet Niedersachsen
Zum Statement
9. Oktober 2026
Drittes Flugblatt: Die erste Verhandlung — Arbeitgeber liefern keine Antworten
Zur Bilanz der ersten Verhandlungsrunde: Rückblick auf den 8. Oktober, Statement von Thorsten Gröger zur „zweiten Chance für die Arbeitgeber" ab dem 27. Oktober — und was passiert, wenn bis zum Ende der Friedenspflicht am 31. Oktober kein Angebot vorliegt. Zum Teilen und Mitnehmen in den Betrieb.
Bezirk · PDF · Ausgabe 3
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8. Oktober 2026
Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim: Tarifstart ohne Gegenentwurf
Auch im westlichen Tarifgebiet des Bezirks blieb ein eigener Gegenentwurf der Arbeitgeber aus. Die IG Metall wirbt für einen ernsthaften Verhandlungsprozess in der zweiten Runde am 30. Oktober — bleibt eine Verständigung aus, endet die Friedenspflicht am 31. Oktober und ab 1. November sind Warnstreiks möglich.
Osnabrück · Tarifgebiet Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim
Zum Statement
8. Oktober 2026
Sachsen-Anhalt: Tarifauftakt ohne Bewegung
Auch in Sachsen-Anhalt blieb ein eigenes Angebot der Arbeitgeber aus. Die IG Metall wirbt um einen ernsthaften Austausch in der zweiten Verhandlungsrunde am 29. Oktober in Barleben und pocht neben dem Entgelt auch auf die soziale Komponente und die Beschäftigungssicherung.
Barleben · Tarifgebiet Sachsen-Anhalt
Zum Statement
8. Oktober 2026
Niedersachsen: Erste Verhandlungsrunde ohne Ergebnis
Die Arbeitgeberseite hat die 5-Prozent-Forderung der IG Metall zurückgewiesen und bislang kein eigenes Angebot vorgelegt. Verhandlungsführer Thorsten Gröger wirbt für substanzielle Gespräche in der zweiten Verhandlungsrunde am 27. Oktober in Hannover.
Hannover · Tarifgebiet Niedersachsen
Zum Statement
23. September 2026
Zweites Flugblatt: 5 starke Argumente für 5 Prozent mehr Geld
Nach dem Forderungsbeschluss: Argumentationshilfe für die Betriebe — warum 5 Prozent sachlich begründet und wirtschaftlich vertretbar sind. Jetzt teilen, drucken, in den Betrieb mitnehmen.
Bezirk · PDF · 3 Seiten
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22. September 2026
5 Prozent mehr Entgelt — Tarifkommissionen beschließen Forderung
Die Tarifkommissionen in Niedersachsen, Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim und Sachsen-Anhalt haben einstimmig 5 Prozent mehr Entgelt für Beschäftigte und Auszubildende bei zwölf Monaten Laufzeit beschlossen. Zudem soll eine soziale Komponente im Tarifergebnis verankert sein, die insbesondere den unteren Entgeltgruppen zugutekommt.
Hannover · alle Tarifgebiete
Flugblatt
10. September 2026Ergebnisse
Beschäftigtenbefragung: 15.353 Rückmeldungen aus 173 Betrieben
Die aktivierende Befragung lief rund drei Monate — von Anfang Juni bis 28. August 2026. Am 10. September hat die IG Metall die Ergebnisse vorgestellt und in die Tarifkommissionen gespielt: 82,1 % der Beschäftigten halten eine moderate oder kräftige Entgelterhöhung für angemessen.
IGM NDS-LSA
Ergebnisse
Juni 2026
Große Tarifkommission empfiehlt Kündigung der Entgelttarifverträge
Sitzung in Hannover, alle Tarifgebiete digital zugeschaltet. Die Tarifkommissionen empfehlen einstimmig dem Vorstand der IG Metall, den jeweiligen Entgelttarifvertrag fristgerecht zu kündigen.
Hannover · alle Tarifgebiete
Juni 2026
Beschäftigtenbefragung in der Metall- und Elektroindustrie gestartet
In den Betrieben hat die Befragung begonnen. Teilnahme bis 28. August 2026 möglich.
IGM NDS-LSA
Mai 2026
Erstes Flugblatt für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie
Auftakt-Flugblatt zur Tarifrunde 2026 — Einstieg in die Debatte in den Betrieben.
Bezirk · PDF
Download
Mai 2026
Sitzung der großen Tarifkommission in digitaler Form
Digital
April 2026
Sitzung der großen Tarifkommission in Springe
Springe
März 2026
Sitzung der großen Tarifkommission in Hannover
Hannover
Unterm Strich ist dieses Angebot eine knallharte Minusrunde. Es gleicht die Preissteigerungen nicht einmal im Ansatz aus.
Thorsten Gröger  ·  Bezirksleiter und Verhandlungsführer IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt · 27. Oktober 2026
Forderung beschlossen · 22. September 2026

Die Tarifkommissionen in Niedersachsen, Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim und Sachsen-Anhalt haben ihre Forderung einstimmig beschlossen — für die Beschäftigten und Auszubildenden der Metall- und Elektroindustrie.

5%
mehr Entgelt für Beschäftigte und Auszubildende — sachlich begründet, wirtschaftlich vertretbar.

Am Verhandlungstisch wollen wir außerdem durchsetzen:

Soziale
Komponente
Insbesondere für untere Entgeltgruppen, die die Preissteigerungen am stärksten spüren.
Zukunft
sichern
Tarifliche Instrumente zur Beschäftigungssicherung weiterentwickeln — für Transformation und Standort.
Ergebnis-
beteiligung
In wirtschaftlich besonders erfolgreichen Betrieben sollen Beschäftigte angemessen mitprofitieren.
Das Angebot der Arbeitgeber · 27. Oktober 2026

Eine Minusrunde.

NiedersachsenMetall hat in der zweiten Verhandlungsrunde erstmals ein Angebot vorgelegt.

Es kommt zu spät, es ist zu niedrig und es läuft zu lang.

Dagegen stehen eine Inflation von 3,3 % in Niedersachsen und eine lange Gegen-Wunschliste der Arbeitgeberseite.

1%
Einmalzahlung im Juli 2027 (ca. 660 €) — unter Vorbehalt der automatischen Differenzierung.
1,3%
Tabellenerhöhung erst zum 1. Juli 2028 — also im 21. Monat der Laufzeit.
26Monate
Laufzeit bis Ende Dezember 2028 — die Preise steigen bis dahin weiter.

Dazu verlangen die Arbeitgeber:

  • Mehr Differenzierung — die Ausnahme soll zur Regel werden.
  • Tarifliche Pflicht zu Gesprächen über Krankenstände — obwohl der Krankenstand in Niedersachsen sinkt.
  • Tarifliche Pflicht zu Gesprächen über den Einsatz von KI — als Tauschware für ein dürftiges Angebot.

Fazit: Für wenig verlangen die Arbeitgeber mehr Ausnahmen und neue Pflichten. Dieses Missverhältnis unterschreibt die IG Metall nicht. Ab dem 1. November sind Warnstreiks in den Betrieben notwendig.

Flugblätter

Zum
Weitersagen.

Aktuelles Flugblatt zur Tarifrunde 2026. Als PDF — digital weiterleiten oder drucken und weitergeben.

Stimmen aus den Betrieben

Das Krisen-Narrativ
trägt nicht überall.

Betriebsrätinnen, Betriebsräte und Vertrauenskörperleitungen aus unseren Werken berichten, wie es in ihrem Betrieb wirklich aussieht — und warum fünf Prozent nicht zu viel sind. Stimmen aus Flugblatt Ausgabe 3.

„Wir haben schwächere Jahre erlebt. Jetzt läuft das Geschäft wieder stabil, unsere Produkte stecken in Medikamenten und Impfstoffen weltweit. Wer in herausfordernden Zeiten auf die Belegschaft zählt, darf sie im Aufschwung nicht vergessen. Genau das erwarten wir jetzt."
Sonja Seifert
VKL
Sartorius Stedim Biotech GmbH
„Ohne unsere Pumpen läuft kein Wasserwerk und keine Fabrik. Das Geschäft ist solide, Krise sieht anders aus. Gleichzeitig spüren wir an der Supermarktkasse, bei der Miete und beim Strom jeden Monat, was das Leben inzwischen kostet. Eine Nullrunde wäre da schlicht respektlos."
Steffen Gebauer
BR-Vorsitzender
KSB SE & Co. KGaA
„Die Flieger sind gut gefüllt. Die Triebwerke stehen bei uns Schlange zur Wartung. Jeder Handgriff muss sitzen, denn davon hängen Menschenleben ab. Das Arbeitspensum steigt. Wer so viel Verantwortung und Druck verlangt, kann beim Geld jetzt nicht plötzlich knausern."
Kai Eisenblätter
BR-Vorsitzender
MTU Maintenance Hannover GmbH
„Wir kommen mit der Produktion kaum hinterher, Überstunden sind bei uns Alltag. Die Kolleginnen und Kollegen geben alles, damit pünktlich geliefert wird. Wenn die Beschäftigten nicht einmal in solchen Zeiten mehr bekommen, wann denn dann? Fünf Prozent sind da das Mindeste."
Jan-Simon Hartmann
BR-Vorsitzender
RENK GmbH · Werk Hannover
„Fällt irgendwo der Strom aus, springt Technik aus Osterode ein: in Rechenzentren, Kliniken und Flughäfen. Mit jedem neuen Rechenzentrum steigt der Bedarf. Wer bei uns durchs Werk geht, sieht volle Hallen statt Krise. Davon sollen auch die etwas haben, die hier jeden Tag schaffen."
Ingo Schlange
BR-Vorsitzender
Piller Group GmbH
„Stellwerke, Zugsicherung, digitale Bahn: Für die Verkehrswende bauen wir die Technik, und die Auftragsbücher sind voll. Ohne gute Entgeltentwicklung wird es immer schwieriger, die offenen Stellen mit Fachleuten zu besetzen. Wer hier spart, hat am Ende die Aufträge, aber nicht mehr die Leute, um sie abzuarbeiten."
Claudia Bremer
VKL
Siemens Mobility GmbH
„Unsere Produkte sind derzeit gefragt und die Auftragsbücher sind für die nächsten Jahre gefüllt. Wir brauchen Nachwuchs, dem man auch was bieten muss. Die Forderung von 5 Prozent ist also mehr als gerechtfertigt."
Ralf Jöris
BR-Vorsitzender
Rolls-Royce Solutions Magdeburg GmbH
In Bewegung

Bilder, die bleiben.

Ein paar stimmungsvolle Aufnahmen von Warnstreiks, von Kundgebungen, aus den Betrieben — tolle Aktionen der letzten Tarifrunden.

Bild 1 aus der Tarifbewegung
Bild 2 aus der Tarifbewegung
Bild 3 aus der Tarifbewegung
Bild 4 aus der Tarifbewegung
Bild 5 aus der Tarifbewegung
Bild 6 aus der Tarifbewegung
Bild 7 aus der Tarifbewegung
Bild 8 aus der Tarifbewegung
Bild 9 aus der Tarifbewegung
Bild 10 aus der Tarifbewegung
Bild 11 aus der Tarifbewegung
Bild 12 aus der Tarifbewegung
Bild 13 aus der Tarifbewegung
Bild 14 aus der Tarifbewegung
Bild 15 aus der Tarifbewegung
Bild 16 aus der Tarifbewegung
Bild 17 aus der Tarifbewegung
Bild 18 aus der Tarifbewegung
Bild 19 aus der Tarifbewegung
Warum IG Metall

Fünf Gründe.
Ein Argument: wir.

Tarifverträge entstehen nicht von allein. Sie werden erkämpft — von denen, die organisiert sind. Was du davon hast, wenn du dabei bist:

Tarifvertrag — für dich gemacht

Was am Verhandlungstisch erkämpft wird, gilt rechtssicher nur für Mitglieder. Mehr Geld, geregelte Arbeitszeit, planbare Zukunft — alles tariflich abgesichert.

Streikgeld, wenn's drauf ankommt

Wer streikt, hat Lohnausfall. Mitglieder bekommen Streikgeld aus der Streikkasse — Solidarität ist hier nicht nur Wort, sondern Auszahlung.

Rechtsschutz im Job

Kündigung, Streit ums Gehalt, Arbeitsunfall: Du bekommst Beratung — und im Ernstfall vertritt dich die IG Metall vor dem Arbeitsgericht. Ohne Anwaltskosten.

Bildung und Seminare

Vom Bewerbungstraining bis zum Tarifrecht-Seminar: kostenfreie Bildungsangebote für Mitglieder — meist auch mit Freistellung über das Bildungsurlaubsgesetz.

Stark, weil viele

2,1 Millionen Mitglieder. Über 600.000 Beschäftigte bei den Warnstreiks 2024. Allein wirst du verhandelt. Gemeinsam verhandeln wir.

Der Beitrag beträgt 1 % vom Brutto. Für Auszubildende und Studierende deutlich weniger. Beitragsrechner und Beitritt unter igmetall.de.

Mach dich stark.
Werde Mitglied.

Ohne den Einsatz der Beschäftigten, ohne Warnstreiks, ohne Solidarität in den Betrieben hätte es 2024 keinen Abschluss gegeben. Auch 2026 wird es auf uns alle ankommen.

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